Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Widerwille, Widerwillen, der

-wille(n), der
starke Abneigung: einen starken, großen, angeborenen W. gegen etw. haben; einen W. gegen etw., jmdn. empfinden, geh. hegen⌝; Manche Frauen bekommen plötzlich einen Widerwillen gegen Bohnenkaffee Gesundheit 1967; jmd. hat einen W., etw. zu tun, über etw. zu sprechen, etw. mit anzuhören; etw. nur mit W., mit wachsendem W. erledigen; nur mit W. (widerwillig) hörte er sie an jmd. flößt jmdm. W. ein; ihr W. gegen diesen Mann steigert sich, wird immer größer; etw., jmd. erregt bei jmdm. (entschiedenen) W.; Ekel: aber da erinnerte er sich der Kröte auf ihrem weißen Kleid, und ein Widerwille regte sich in ihm Wasserm. Wahnschaffe 1,54; er empfand einen W. bei diesem schmutzigen, dicken Menschen;

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Zitationshilfe
„Widerwille“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Widerwille>, abgerufen am 18.09.2021.

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