Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Wink, der

Wink, der; -(e)s, -e
1. Zeichen mit der Hand, dem Kopf oder mit den Augen, wodurch man jmdm. etw. zu verstehen gibt: ein kurzer, deutlicher, wortloser, stummer W.; jmdm. mit den Augen, Augenbrauen, dem Kopf, Daumen einen W. geben; das Kind gehorchte auf einen heimlichen W. (hin); er gab mit seinem Kopf einen ganz leisen W.; auf seinen W. wurde die Tür geöffnet, der Gefangene abgeführt /bildl./ salopp das war ein W. mit dem Zaunpfahl (das war eine sehr deutliche Anspielung)
2. /übertr./ Äußerung, die jmdn. auf etw. aufmerksam macht, Hinweis, Fingerzeig: jmdm. einen W. geben; die Polizei hatte einen W. erhalten; er wollte die Winke nicht verstehen, die ihm gegeben wurden; das war wie ein W. des Schicksals, Himmels; Ratschlag: Ratschläge und praktische Winke für die Küche, die Hausfrau, für das Reisen im Ausland;

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Zitationshilfe
„Wink“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Wink>, abgerufen am 18.09.2021.

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