Wissenschaft, die; -, -en
1. historisch bestimmte, spezifische Form gesellschaftlich organisierter Erkenntnistätigkeit in Einheit mit dem sich entwickelnden System der Erkenntnisse, die die Gesetzmäßigkeiten der objektiven Realität sowie des Bewußtseins zum Gegenstand haben und annähernd adäquat widerspiegeln: die Verbindung von W. und gesellschaftlicher Praxis; die angewandte, exakte W.; die technischen Wissenschaften; die Molekularbiologie ist eine junge W.; Die Wissenschaft ist das konzentrierte Ergebnis produktiven schöpferischen Denkens und Handelns Tageszeitung DDR 1972; die W. fördern, pflegen, vorantreiben; sich ganz der W. widmen; die Ergebnisse der W. auswerten; d. Fortschritte, Planung, Leitung der W.; Aneignung und Nutzung der Erkenntnisse und Errungenschaften der W., Wissenschaften; die Verbindung von W. und Produktion bei der Umgestaltung der gesellschaftlichen Produktion; die W. ist eine Form des gesellschaftlichen Bewußtseins; im Sozialismus dient die W. den Interessen der Werktätigen; Natur- und Gesellschaftswissenschaften wachsen im Sozialismus immer mehr zu einem einheitlichen System der Wissenschaften zusammen; die Akademie der Wissenschaften /übertr./ umg. das ist eine W. für sich (das ist sehr kompliziert)
2. /übertr./ veraltend Wissen, Kenntnis von etw.: Sie haben mir noch nicht gesagt, von wem Sie Ihre Wissenschaft haben Fallada Wolf 2,114

Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) …