Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Zaum, der

Zaum, der; -(e)s, Zäume
Vorrichtung zum Lenken und Führen von Zug- und Reittieren, die aus dem Gebiß und dem Riemenzeug für den Kopf besteht: dem Pferd den Z. anlegen; er … entwirrte gerade den ledernen Leitstrang, um den Riemen in die Zäume einzuschnallen Ganghofer Hubertus 510; /übertr./ etw., sich im Z. halten etw., sich beherrschen, zügeln: er hielt seine Rauflust, seinen Zorn im Z.; sie war so eifersüchtig, daß sie sich nicht mehr im Z. halten konnte und ihm eine Szene machte; die Zunge, umg. das Mundwerk⌝ im Z. halten nur das sagen, was zu sagen angebracht ist: sie versteht es nicht, ihre Zunge im Z. zu halten

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„Zaum“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Zaum>, abgerufen am 26.02.2021.

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