Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Zeichnung, die

Zeichnung, die; -, -en
1. bildliche Darstellung, die vorwiegend in Strichen, Linien ausgeführt ist: eine saubere, flüchtige Z.; eine Z. entwerfen, ausführen, kopieren, vervielfältigen; ein Klischee nach einer Z. herstellen; er hatte eine Mappe voll, mit Zeichnungen unter dem Arm
a) eine künstlerische Z.; das Kinderbuch ist mit vielen lustigen Zeichnungen illustriert; die Z. ist naturgetreu; die Z. zeugt von Begabung; besonders die Zeichnungen des Künstlers sind weltberühmt geworden; /übertr./ die Z. der Charaktere, Figuren des Romans ist lebendig, lebensecht, realistisch, übertrieben, ist nicht durchweg gelungen
b) eine technische Z.; die Zeichnungen zu einem neuen, für ein neues Projekt; eine Z. im Maßstab 1:20; fachspr. eine maßstäbliche Z.; ein Werkstück nach der Z. herstellen, bearbeiten
2. /ohne Pl./ geh. Kennzeichnung: Scharfe Leiden, die Zeichnung durch ein mühevolles, erfolgloses Leben … das schaut aus unserem Gesicht Brod Zauberreich 38
3. natürliche Musterung: d. Fell, Tier, Schmetterling, Blatt hat eine schöne, auffallende Z.; [der Feuersalamander zieht] durch seine leuchtende schwarz-gelbe Zeichnung von weitem die Aufmerksamkeit auf sich K. v. Frisch Du u. das Leben 172
4. /entsprechend der Bedeutung 4 c von zeichnen / die Z. von Aktien, Anleihen

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Zitationshilfe
„Zeichnung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Zeichnung>, abgerufen am 20.01.2020.

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