Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Zuschnitt, der

Zuschnitt, der; -(e)s, -e
1. /ohne Pl./ das Zuschneiden von Material nach bestimmten Maßen, in bestimmter Form: das Material wird vor dem Z. in Lagen gelegt; eine Maschine für den Z. von Blechen, Stahlplatten; der optimale Z. des Materials das möglichst günstige Zuschneiden des Materials in der gegebenen Form und Anzahl, so daß der entstehende Abfall minimal wird)
2. Art und Weise des Schnitts, äußere Form eines Gegenstandes, bes. der Kleidung: der Z. des Kostüms, der Uniform; ein Anzug von altem Z., geh. alten Zuschnitts⌝; Die Uniformen der Kontrolleure waren von betont zivilem Zuschnitt H. Kant Aula 73; Platten, Bretter aller Zuschnitte (zugeschnittenen Größen) Art der Gestaltung, Einteilung: der Z. der Räume in den modernen Neubauwohnungen; /übertr./ Charakter, Format: Das Leben an Deck nahm mehr und mehr einen mondänen Zuschnitt an G. Hauptm. 2,79; eine Kollektion von internationalem Z.;

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Zitationshilfe
„Zuschnitt“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Zuschnitt>, abgerufen am 18.01.2021.

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