Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Zweifel, der

Zweifel, der; -s, -
Ungewißheit, Unsicherheit, ob jmd., etw. glaubwürdig, ob eine Meinung berechtigt ist, ob sich etw. wie angegeben verhält, inneres Schwanken: nagende, quälende, bange, halbe, gelinde, grundlose, berechtigte Z.; als er die Aufstellung las, kamen ihm einige Z.; es ist kein Z., gibt keinen Z., daß diese Lösung die einzig angemessene ist; ihn beschlichen leise Z. an der Richtigkeit seiner Entscheidung; Vielen … sind Zweifel aufgestiegen, ob es überhaupt noch gute Menschen gibt Brecht Guter Mensch, Vorsp.; es unterliegt keinem, nicht dem geringsten, mindesten Z., daß die Umweltverschmutzung eine ernste Gefahr darstellt; die Echtheit des Gemäldes ist jedem Z. enthoben, ist keinem Z. unterworfen; er ließ keinen Z. daran, daß er nicht mehr als 600 Mark für den Urlaub aufwenden konnte; er ließ die Bewerberin nicht im Z. darüber, daß von ihr ganzer Einsatz gefordert würde; ihre widersprüchlichen Äußerungen hatten bei ihm Z. erweckt, hervorgerufen; seine Mittäterschaft steht außer Z.; man hatte ihre Aussage bislang nicht in Z. gezogen; ohne Z. ganz gewiß, sicher: die Gesetze der Physik müssen wir ohne Z. als zuverlässig betrachten; sein Ruf, Ansehen ist über jeden Z. erhaben (ist unangefochten)

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Zitationshilfe
„Zweifel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Zweifel>, abgerufen am 05.12.2020.

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