anhalten(er hält an,) hielt an, hat angehalten
/vgl. anhaltend/
1. etw., jmdn. auf seinem Wege aufhalten, zum Stillstand bringen: d. Auto, Wagen a.; die Uhr a.; den Schritt a. (stehenbleiben) er hielt mich auf der Straße an; d. Atem, Luft a. (zurückhalten) /bildl./ salopp derb halt die Luft an (halt den Mund)! stoppen: der Wagen hielt (plötzlich) an;
2. sich an etw., jmdm. festhalten: sich am Geländer a.; ich bin gestrauchelt und hab mich an dir anhalten wollen O. Ludwig 1,306 (Himmel u. Erde)
3. den Zollstock (an das Brett) a. (anlegen) sich Dat.das Kleid vor dem Spiegel a. (zur Probe an den Körper halten) nur eine Probe [der Girlande] zum Anhalten, ob's so paßt Kluge Kortüm 73
4. jmdn. zu etw. ermahnen, veranlassen: den Sohn zum Lernen, zur Arbeit, Ordnung, Pünktlichkeit a.;
5. geh. um die (Hand der) Tochter a. (den Erziehungsberechtigten um die Erlaubnis zur Ehe bitten) veraltend um e. Stelle, Amt a. (sich bewerben)
6. andauern: d. Regen, Kälte hält (ununterbrochen, unvermindert) an; wenn diese Witterung anhält, …; der Beifall hielt lange an;

anhalten

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