Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

außen, Adv.

außen /Adv./
1. an der äußeren Seite, Ggs. innen: der Becher ist innen und a. vergoldet; das Haus ist a. mit wildem Wein bewachsen; die Füße nach a. setzen; die Tür geht nach a. auf; die glänzende Seite des Stoffes nach a. nehmen; /übertr./ die rauhe Seite nach a. kehren (gewollt unzugänglich erscheinen) von dem Skandal soll nichts nach a. dringen (der Öffentlichkeit bekannt werden) nach a. (hin) fest und bestimmt auftreten; auf Wirkung nach a. (hin) bedacht sein; nach a. (hin) lächerlich erscheinen; von a. an die Tür klopfen die Tür von a. zuschließen; ich kenne das Haus von a.; ein Haus von a. betrachten; das Geräusch kam von a. (her); /übertr./ die Sache sieht von a. her glänzend aus; er hat Hilfe von a. (von seinen Mitmenschen) nötig
2. veraltend österr. draußen, Ggs. drin: a. warten, bleiben; So saß er denn da außen im Garten Anzengr. 2,5; Unter der offenen Tür und außen die Dorfbewohner als Zuschauer Brecht Kaukas. Kreidekreis 5

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Zitationshilfe
„außen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/außen>, abgerufen am 24.11.2020.

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