Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

außerstande, außerstand, Adv.

-standeveralt. -stand /Adv.; nur in festen Verbindungen/
Ggs. imstande: a. sein nicht können: ich bin a., die Arbeit zu bewältigen; der Verletzte war a., die geringste Bewegung zu machen; sich a. fühlen, etw. zu tun glauben, etw. nicht tun zu können: ich fühle mich a., dir zu helfen; jmdn. a. sehen, etw. zu tun sehen, daß jmd. etw. nicht tun kann: Sie sehen mich außerstande, einen solchen Verbrecher zu verteidigen Fallada Jeder stirbt 510; jmdn. a. setzen, etw. zu tun jmdm. etw. unmöglich machen: um … außerstand gesetzt zu werden, wie sonst seinen Vorteilen nachzugehen Raabe I 6,152

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Zitationshilfe
„außerstande“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/außerstande>, abgerufen am 03.12.2020.

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