Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausrenken, Vb.

ausrenken /Vb./
ein Glied so unglücklich bewegen, daß der Knochen aus der Gelenkpfanne herausspringt, Ggs. einrenken: sich /Dat./ d. Arm, Bein a.; eine ausgerenkte Schulter; ich hatte mir bei dem Sturz ein Knie ausgerenkt; umg. übertrieben sich /Dat./ den Hals (nach jmdm., etw.) a. (neugierig den Kopf herumdrehen) /übertr./ landsch. salopp renk dir bloß nichts aus (stell dich nur nicht so ungeschickt an)!

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„ausrenken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausrenken>, abgerufen am 05.03.2021.

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