Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

aussägen, Vb.

aussägen /Vb./
etw. mit der Säge herausschneiden: mit der Laubsäge Figuren, ein Holztierchen a.;

WDG, 1. Band, 1967

aussagen, Vb.

aussagen /Vb./
1. etw. bei einer amtlichen, vorgesetzten Stelle vorbringen: vor Gericht, vor dem Richter, der Polizei gegen, für, über jmdn. a.; als Zeuge, unter Eid a.; die Wahrheit a.; er hatte falsch ausgesagt;
2. etw. zum Ausdruck bringen: mit diesem Gleichnis wird ausgesagt, daß …; [ein alter Spruch] welcher aussagt, daß das Glück mit der Jugend ist E. M. Arndt 1,291 etw. über das Wesen der Dinge a.;
3. veraltend es ist nicht auszusagen es ist nicht zu sagen, zu beschreiben: Hans schien es [das Haus] so tot und ausgestorben, daß es nicht auszusagen war Raabe I 1,537 (Hungerpastor) ; d. Unglück, Kummer, Freude ist nicht auszusagen;

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Zitationshilfe
„aussagen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/aussagen>.

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