Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausschreiben

ausschreiben, schrieb aus, hat ausgeschrieben
/vgl. ausgeschrieben /
1. die Rolle für eine Schauspielerin, Stimmen aus einer Partitur a. (herausschreiben) umg. ein Buch, einen Autor a. (gedanklich ausschlachten)
2. einen Namen, ein Wort a. (in Buchstaben schreiben, nicht abkürzen)
3. ein Schriftstück ausstellen: e. Vollmacht, Rechnung, Quittung a.; e. Attest, Krankenschein a.;
4. etw. öffentlich und schriftlich bekanntgeben
a) um zur Teilnahme aufzufordern: einen Wettbewerb a.;
b) um zur Bewerbung aufzufordern: eine Stelle a.; Angebote anfordern: Lieferungen a.; eine Wohnung (zum Vermieten) a.; ein Tier (zum Verkauf) a.;
c) etw. aussetzen: e. Preis, Belohnung a.;
d) etw. ansetzen: eine Versammlung, Wahlen, den Landtag a.;
e) etw. festsetzen: Steuern a.;

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Zitationshilfe
„ausschreiben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausschreiben>.

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