Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausschreien

ausschreien, schrie aus, hat ausgeschrie(e)n
1. etw. (schreiend) bekanntmachen
a) etw. schreiend zum Verkauf anbieten: Früchte, Zeitungen a.;
b) abwertend etw. verbreiten: wie wir da plötzlich die Verlobung mit Mademoiselle Buddenbrook an der Börse ausschreien ließen Th. Mann 1,231 (Buddenbr.) ; eine Nachricht a.;
2. sich a. bis zur Genüge schreien: kleine Kinder müssen sich manchmal a.; salopp sich /Dat./ den Hals, die Kehle, Lunge a. sehr laut schreien: ich habe mir beinahe die Kehle ausgeschrien, aber du hast nicht gehört;

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Zitationshilfe
„ausschreien“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausschreien>, abgerufen am 27.11.2020.

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