Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausschwefeln, Vb.

ausschwefeln /Vb./
etw. durch Schwefeldämpfe keimfrei machen, desinfizieren: ein Faß a.; die Zimmer, die feucht lagen, also den Schwamm unter der Diele hatten, wurden ausgeschwefelt Fontane I 4,238 (Briest) ; etw., jmdn. ausräuchern, aus seinem Schlupfwinkel vertreiben: Ungeziefer a.; Na, die [Bauern in ihrem Versteck] wollen wir aber ausschwefeln! Löns 8,450

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Zitationshilfe
„ausschwefeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausschwefeln>, abgerufen am 28.11.2020.

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