Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausschwitzen

ausschwitzen, schwitzte aus, hat ausgeschwitzt/ ist ausgeschwitzt
etw. aus etw. herausschwitzen, aussondern(hat:) die Kiefern schwitzen Harz aus; die Mauern schwitzen Feuchtigkeit aus; die spitzen Steine schwitzten eine klebrige, modrige Nässe aus Viebig Berl. Novellen 85; Öl aus Paraffin a.; die Haut schwitzt aus den Poren Schweiß aus; etw. durch Schwitzen heraustreiben: e. Krankheit, Erkältung a.; ein leichter Schnupfen, der bald wieder auszuschwitzen war Raabe I 1,35 (Sperlingsgasse) ; Kochk. die Feuchtigkeit aus etw. heraustreiben: Mehl, Zwiebeln a.; aus etw. herausschwitzen, heraustreten(ist:) Harz schwitzt aus den Tannen aus; aus der Mauer ist Feuchtigkeit ausgeschwitzt

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Zitationshilfe
„ausschwitzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausschwitzen>, abgerufen am 24.11.2020.

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