Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausspähen, Vb.

ausspähen /Vb./
1. nach jmdm., etw. spähend Ausschau halten: er spähte nach der Mutter aus; nach dem Feind a.; Als Robert … nach der Möglichkeit eines Sitzplatzes ausspähte Kasack Stadt 14 sie spähten neugierig nach allen Seiten aus; Ich muß scharf ausspähen: es ist richtig, da kommt er Th. Mann 9,569 (Herr u. Hund)
2. etw. erspähen, erforschen: Er hatte mit seinem genauen Malerauge alle Winzigkeiten ihres äußern Wesens ausgespäht Feuchtw. Goya 193; das Wetter ausspähend, ob es gute Jagdtage verspreche G. Keller 4,508 (Gr. Heinrich) ; etw., jmdn. auskundschaften, ausspionieren: Truppenbewegungen a.; der Feind hatte ihn ausgespäht;

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Zitationshilfe
„ausspähen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausspähen>, abgerufen am 02.12.2020.

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