Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausspeien

ausspeien, spie aus, hat ausgespie(e)n
geh. etw. ausspucken: vor jmdm. voller Verachtung a.; vor Ekel mußte er a.; etw. speiend von sich geben: so speit dir das gute Tier [der Goldesel] Goldstücke aus, hinten und vorn Grimm Märchen 1,130 (Tischchen, deck' dich) ; Du bekamst Bauchgrimmen und spiest sie [die Milch] aus (brachst sie aus) Immerm. Periander II; /bildl./ etw., jmdn. (in großen Mengen) auswerfen: die Hochöfen speien Tag und Nacht glühendes Eisen aus; der Vulkan speit Feuer aus; nun bäumt sich das Meer und speit und speit und speit seine Toten aus G. Hauptm. 1,23 (Quint)

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Zitationshilfe
„ausspeien“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausspeien>, abgerufen am 02.12.2020.

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