Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausspinnen

ausspinnen, spann aus, hat ausgesponnen
1. einen Faden a. (durch Spinnen verlängern, ausziehen)
2. etw. in Gedanken, Worten weiterführen, fortsetzen: einen Gedanken (weiter) a.; eine zu weit ausgesponnene Erzählung; den Stoff einer kleinen Novelle zu einem Roman a.; so darf ich hoffen, daß jener [der Leser] fortsetzen und ausspinnen wird, was dieser [der Buchkritiker] nur anfangen und andeuten konnte Weiskopf 8,223; e. Thema, Episode breit a. (ausmalen, ausschmücken)

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Zitationshilfe
„ausspinnen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausspinnen>, abgerufen am 28.11.2020.

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