Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausspucken, Vb.

ausspucken /Vb./
den Speichel auswerfen: er nahm die Pfeife aus dem Mund und spuckte aus; heftig a.; vor Ekel a. müssen; vor jmdm. a. /als Zeichen der Verachtung/: ich spuckte vor dem Schurken aus; etw. aus dem Munde wieder herausspucken: Kirschkerne a.; er spuckte den Bissen gleich wieder aus; /bildl./ salopp etw. (in großen Mengen) auswerfen: der Wagen [einer Buchungsmaschine] ruckt, knattert, klingelt, spuckt eine Karte aus Fallada Blechnapf 253; ein Freund von mir … kann mir die Stelle verschaffen, wenn ich ihm 500 Silberdollar ausspucke Brecht Guter Mensch 5; der Journalist spuckte die Artikel nur so aus (schrieb sehr viel)

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Zitationshilfe
„ausspucken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausspucken>, abgerufen am 18.01.2021.

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