Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausstopfen, Vb.

ausstopfen /Vb./
etw. in etw. stopfen und es damit ausfüllen: nasse Schuhe mit Zeitungspapier, Stroh a.; ein Kissen mit Federn a.; die Puppe war mit Sägespänen ausgestopft; Mittels gebrauchter Wäsche stopfte ich meine Kleider zu einer menschlichen Gestalt aus Kügelgen Jugenderinnerungen 296; ein Tier a. (den Balg füllen und ihm eine natürliche Form geben) im Naturkundemuseum waren ausgestopfte Vögel, Füchse, Rehe und Hirsche zu sehen; ein ausgestopfter Adler war an der Wand befestigt; /bildl./ Ich bin also gezwungen, die Löcher in meinem Wissen auszustopfen Brecht Galilei 1

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Zitationshilfe
„ausstopfen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausstopfen>, abgerufen am 23.11.2020.

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