Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausströmen

ausströmen, strömte aus, ist ausgeströmt/ hat ausgeströmt
1. herausströmen und sich verbreiten(ist): ausströmendes Wasser; Gas strömt (aus der Leitung) aus; d. Luft, Dampf ist durch das Ventil ausgeströmt; den Atem a. lassen; /bildl./ geh. ausstrahlen, hervorquellen: von jmdm. strömt Kraft aus; hast du eine solche Kälte auf mich ausströmen lassen, daß mich in deiner Gegenwart beständig gefroren hat Th. Mann 1,594 (Buddenbr.) ; er hat einfach seinen Haß gegen die Unterdrücker ausströmen lassen Feuchtw. Tag 83; etw. herausströmen lassen und verbreiten(hat): der Ofen strömt Wärme aus; die Blumen strömen einen wunderbaren Duft aus; nach dem Regen strömten ihre Kleider einen Geruch von Nässe aus; /bildl./ geh. etw. ausstrahlen: das Zimmer strömt Behaglichkeit aus; sie strömte Ruhe aus; dicht. Was er auf dem Herzen hatte, beschloß er statt in Worte … lieber in Musik auszuströmen (sich ergießen zu lassen) H. Mann 4,68 (Untertan)
2. ein- und a. in Scharen kommen und gehen(ist): Menschen strömen ein und aus; durch die Drehtür des Hotels strömten die Gäste aus und ein

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
ausschließen
Zitationshilfe
„ausströmen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausströmen>, abgerufen am 03.12.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)