Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

austilgen, Vb.

austilgen /Vb./
etw., jmdn. völlig vernichten: Ungeziefer a.; das ganze Geschlecht wurde ausgetilgt; er bot ihm an, Israel, wie es da sei, zu zerschmettern und auszutilgen Th. Mann 9,931 (Gesetz) ; die schreckliche Krankheit soll nicht nur unter Kontrolle gebracht, sondern gänzlich ausgetilgt werden; /übertr./ etw. auslöschen: d. Erinnerung, Idee, Eindruck war nicht wieder auszutilgen; das Andenken derer, die mit uns gelebt haben, vermögen wir nicht auszutilgen;

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Zitationshilfe
„austilgen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/austilgen>, abgerufen am 03.12.2020.

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