Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

austräumen, Vb.

austräumen /Vb./
aufhören zu träumen: Er hatte jetzt kein anderes Verlangen als zu rasten, sich auszuschlafen, auszuweinen, auszuträumen Hesse 1,488 (Unterm Rad) ; hast du nun endlich ausgeträumt (bist du geistig anwesend)? er hat ausgeträumt (seinen Traum, seine falschen Vorstellungen aufgegeben) der Traum ist ausgeträumt (damit, mit dem Wahn ist es endgültig vorbei) der Traum vom großen Glück ist ausgeträumt

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Zitationshilfe
„austräumen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/austräumen>, abgerufen am 02.12.2020.

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