Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

auswaschen

auswaschen(er wäscht aus), wusch aus, hat ausgewaschen
1. etw. aus etw. herauswaschen: (Farb)flecke, Schmutz aus einem Kleid a.; die Strömung wäscht den Sand aus dem Ufer aus (spült ihn fort) Chem. unerwünschte Bestandteile in einem chemischen Produkt mit einem Lösungsmittel entfernen: man fällt aus einer wässerigen eisenhaltigen Lösung das Eisen in Form eines Hydroxyds aus und wäscht den Niederschlag auf dem Filter vollkommen aus; Kohlendioxyd wird aus dem Koksofengas ausgewaschen;
2. etw. durch Herauswaschen reinigen: Wäsche, ein Hemd a.; etw. kalt, warm a.; Gläser, Tassen sauber a.; das Zimmer a. (auswischen) eine Wunde a.; ein ausgewaschenes Tuch; ein ausgewaschener Pinsel;
3. etw. durch Wasser aushöhlen: der Regen wäscht das Gestein aus /oft im Part. Prät./ vom Regen ausgewaschene Felsen; vom Wasser ausgewaschene Schieferblöcke; das Ufer ist steil und ausgewaschen

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
ausschließen
Zitationshilfe
„auswaschen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/auswaschen>, abgerufen am 02.08.2021.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)