Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ausweinen, Vb.

ausweinen /Vb./
1. sich a. sich durch vieles Weinen Erleichterung verschaffen: sie hat sich an seiner Brust, in der Stille ausgeweint; Als Otto … so einsam von dem Gebirge der Einsiedler hinabstieg, weinte er sich recht von Herzensgrunde aus Eichendorff 4,177; sie hat sich /Dat./ die Augen ausgeweint (sie hat sehr viel geweint) geh. einen Schmerz durch Weinen lindern: sein Leid, seinen Kummer a.; ihr Elend am Halse des einzigen auszuweinen, der ihr zu Trost und Hilfe verpflichtet war Kurz Sonnenwirt 253
2. zu Ende weinen: sie hatte ausgeweint; Weine aus. Ich setze mich solang', bis du fertig bist Grabbe Hermannsschlacht I 4 jmdn. a. lassen;

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Zitationshilfe
„ausweinen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ausweinen>, abgerufen am 23.11.2020.

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