Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

auswirken, Vb.

1auswirken /Vb./
1. etw. wirkt sich aus etw. kommt zur Wirkung, hat Folgen: etw. wirkt sich (un)günstig, positiv, negativ aus; die Gefahren im Straßenverkehr werden sich noch verheerend a.; die Freundschaft Schillers und Goethes wirkte sich zum Segen für die deutsche Dichtung aus; seine Tat wirkte sich zum Heil für alle aus; die Kur des Kranken wirkt sich oft erst nach Monaten aus; etw. wirkt sich auf etw. aus etw. hat auf etw. Wirkung: Mannigfaltigkeit der Umwelt wirkt sich auf die Pflanzen- und Tierwelt aus; die Disziplinlosigkeit der Schüler hat sich störend auf den Unterricht ausgewirkt; der Luftwiderstand eines Kraftwagens wirkt sich spürbar auf den Kraftstoffverbrauch aus;
2. veraltend geh. jmdm. etw. erwirken, verschaffen: jmdm. eine Unterstützung a.; jmdm. Verzeihung a.; Dann wird es dir auch ein leichtes sein, mir die Erlaubnis zur Besichtigung der Gruben auszuwirken G. Hauptm. Sonnenaufgang III

WDG, 1. Band, 1967

auswirken, Vb.

2auswirken /Vb./
Bäckerei den Teig a. (kneten und formen) ;

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Zitationshilfe
„auswirken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/auswirken>, abgerufen am 24.11.2020.

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