Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

auswischen

auswischen, wischte aus, hat ausgewischt/ ist ausgewischt
1. etw. aus etw. herauswischen(hat): den Staub aus dem Glase, den Schmutz aus den Ecken a.; etw. durch Wischen säubern: e. Gefäß, Tasse (mit einem Tuch) a.; d. Zimmer, Fußboden a.; sie hat sich /Dat./ die Augen (mit der Hand) ausgewischt
2. etw. durch Wischen beseitigen, wegwischen(hat): e. Zeichnung, Satz von der Tafel (mit dem Lappen, Schwamm) a.; nach ihrer Rückkehr waren die Wochen der Trennung sofort (wie) ausgewischt;
3. salopp jmdm. etwas, eins a. jmdm. eine Bosheit, einen Schaden antun(hat): sie haben ihm etwas ausgewischt; Bestimmt würden die Richter in dem bevorstehenden Prozeß dem Propheten mit Vergnügen eins auswischen Feuchtw. Lautensack 190; seinem Widersacher, Todfeind eins a.; die Persickes, denen er nichts auswischen konnte Fallada Jeder stirbt 366
4. salopp jmdm. entwischen(ist): die Kinder sind uns ausgewischt;

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Zitationshilfe
„auswischen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/auswischen>, abgerufen am 02.12.2020.

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