Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bändigen, Vb.

bändigen /Vb./
jmdn. in Schranken halten, gehorsam, zahm machen: das Pferd ist kaum zu b.; das gebändigte Tier; die ausgelassene Kinderschar war nur schwer zu b.; er schlug so wild um sich, daß er nicht zu b. war; /bildl./ das krause Haar war in einem Knoten, in Flechten, unter einem Netz gebändigt; d. Fluten, Naturkräfte b.; seine Triebe, Leidenschaften b.; Goldmund … suchte den Sturm in seinem Herzen zu bändigen Hesse 5,297 (Narziß) ; Kaum vermochte er seine Stimme zu bändigen Werfel Musa Dagh 605;

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Zitationshilfe
„bändigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bändigen>, abgerufen am 06.08.2021.

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