Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bäumen, Vb.

bäumen /Vb./
1. sich ruckartig steil (wie ein Baum) emporrichten: das Pferd bäumt (sich) unter seinem Reiter; ein (sich) bäumendes Roß; d. Schlange, Bestie bäumte (sich) vor ihm; zwei Fasanen mit nahen Schnäbeln und stolz gebäumten Schweifen Federer Berge 2; sich b.: das kranke Kind bäumte sich im Bett; der Getroffene bäumte sich noch einmal, ehe er zusammensank;
2. /übertr./ sich b. sich empören, widersetzen: ihr Stolz, Selbsterhaltungstrieb, Widerstand, alles bäumte sich in ihr bei einer solchen Zumutung; sich knirschend, ohnmächtig b.;
3. Weberei die Längsfäden auf den Webebaum winden
4. s. baumen

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Zitationshilfe
„bäumen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bäumen>, abgerufen am 04.08.2021.

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