Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bücken, Vb.

bücken, sich /Vb./
1. sich (tief) zu Boden beugen: sich ächzend, mühsam, hastig, tief b., um etw. aufzuheben, seine Schnürsenkel zu binden; sich nach etw. b.; sich nach einem verlorenen Geldstück, einer zu Boden gefallenen Stecknadel b.; sich zur Erde b.; er muß sich b., wenn er durch die niedrige Tür will; das Bücken fällt der alten Frau schwer; ihm tat vom vielen Bücken schon der Rücken weh /oft im Part. Prät./ gebückt gehen, laufen; gebückt am Stock gehen; sie ging gebückt unter der Last; gebückt, in gebückter Haltung am Schreibtisch, an der Nähmaschine sitzen
2. veralt. sich beugen, neigen: sich über den Tisch b.; [er] bückte sich über die Wiege Storm 3,116 sich vor jmdm. b. sich vor jmdm. verbeugen: sehr schmucke, blanke Leute … bückten sich tief vor Arlecchino E. T. A. Hoffm. 5,636

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Zitationshilfe
„bücken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bücken>, abgerufen am 01.08.2021.

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