Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beängstigen, Vb.

beạ̈ngstigen /Vb./
jmdn. ängstigen, in Angst versetzen: e. Traum, Vorahnung, Gefahr, Ungewißheit, Sorge beängstigt mich; ihr Gesundheitszustand, Anblick, Verhalten, ihr langes Ausbleiben beängstigte alle; seine Leidenschaftlichkeit, sein Zorn beängstigte sie; etw. beängstigt jmdn. schwer, wenig; jmd. ist sehr beängstigt; sich beängstigt fühlen; er … irrte noch einen Tag und eine Nacht ziellos und beängstigt umher Hesse 5,143 (Narziß) ; ein beängstigter Blick; /oft im Part. Präs./ das beängstigende Gefühl der Verlassenheit; eine beängstigende Stimmung; ein beängstigendes Vorzeichen; eine beängstigende Stille; in einem beängstigenden Tempo fahren; eine beängstigende Höhe, Tiefe; etw. macht einen beängstigenden Eindruck, nimmt beängstigende Formen an; sie sieht beängstigend blaß aus; die Zeit vergeht beängstigend schnell

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Zitationshilfe
„beängstigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beängstigen>, abgerufen am 29.09.2020.

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