Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bedauern, Vb.

beda̱u̱ern /Vb./
1. jmdn. bemitleiden: einen Kranken b.; sie ist wirklich zu b.; er wollte nur bedauert sein;
2. jmd. bedauert etw. jmdm. tut etw. leid: ich bedau(e)re diesen Vorfall, Irrtum; wir b., dir so viel Mühe gemacht zu haben; jmd. bedauert etw. lebhaft, sehr, innig, tief, aufrichtig, von Herzen; Bedaure, widersprechen zu müssen Fontane Petöfy 45; es ist zu b., daß …; mit einem bedauernden (Bedauern ausdrückenden) Achselzucken er schüttelte bedauernd den Kopf; (ich) bedau(e)re! /Ausdruck höflicher Verneinung, Ablehnung/: Kommen Sie heute abend? Bedaure sehr, aber ich habe etwas anderes vor

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Zitationshilfe
„bedauern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bedauern>, abgerufen am 28.09.2020.

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