Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bedingen

bedịngen, bedingte/ bedang, hat bedingt/ hat bedungen
/vgl. bedingt /
1. /bedingte, hat bedingt/ etw. bedingt etw. etw. verursacht zwangsläufig etw., bewirkt etw.: eine Panne bedingte einen längeren Aufenthalt; mein Zuspätkommen ist durch den Irrtum bedingt, daß …; es gibt Krankheiten, die durch Vitaminmangel bedingt sind; sein Verhalten ist psychisch bedingt; die eine Frage bedingt die andere (gibt die Voraussetzung für die andere)
2. /bedingte, hat bedingt/ etw. bedingt etw. etw. setzt etw. voraus: Erfolg bedingt Fleiß; diese Laufbahn bedingt technische Vorbildung; daß die Unterbringung der Massen … die vorzeitige Räumung größerer Kreise der Bewohnerschaft bedingte Kasack Stadt 331
3. /bedang, bedingte, hat bedungen/ veralt. etw. zur Bedingung machen: Die Anordnung bedang es, daß jeder Ratsherr … eine Nacht außer Hause zu verbringen hatte Bergengr. Feuerprobe 3; daß alles, was darin [in dem Vertrag] bedungen werde, null und nichtig sei Ranke 2,239; der bedungene (vereinbarte) Lohn

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Zitationshilfe
„bedingen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bedingen>, abgerufen am 01.10.2020.

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