Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bedrängen, Vb.

bedrạ̈ngen /Vb./
jmdn. in Not bringen, in eine schlimme Lage drängen: die Stadt ist von Feinden hart bedrängt; den von allen Seiten Bedrängten zu Hilfe kommen; der Mann bedrängte (belästigte) das Mädchen jmdn. mit Fragen, Bitten, Forderungen heftig b.; er wurde von seinen Gläubigern sehr bedrängt; Er mußte drängen, da waren wieder andere, die ihn bedrängten Viebig Tägl. Brot 442; Zweifel, Sorge b. jmdn., jmds. Herz; sein bedrängtes Herz erleichtern; den Armen und Bedrängten beistehen; sich in bedrängter (besonders wirtschaftlich schwieriger) Lage befinden Frau Konsul Mönkeberg … fand sich in bedrängten Verhältnissen K. Mann Mephisto 62;

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Zitationshilfe
„bedrängen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bedrängen>, abgerufen am 21.09.2020.

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