Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bedrücken, Vb.

bedrụ̈cken /Vb./
1. Druck auf jmdn., etw. ausüben: d. Eroberer, Truppen b. das Land; um das bedrückte Vaterland vom Drucke zu befreien Steinberg Tag 153
2. etw. bedrückt jmdn. etw. drückt auf jmdn., lastet auf jmdm.: eine kopfschmerzerzeugende, mich arg bedrückende Luft Fontane II 1,106; die niedrige Decke bedrückt mich; Sorgen b. jmdn.; Kummer bedrückt sein Herz; etw. bedrückt sein Gewissen; ihn bedrückt das Gefühl der Einsamkeit; dieses Erlebnis, diese Vorstellung bedrückt ihn sehr; das Unglück bedrückte alle; seine Nähe wirkte bedrückend auf sie; ich will alles sagen, was mich bedrückt /oft im Part. Prät./ bedrückt innerlich belastet, niedergeschlagen: sie ist still und bedrückt; sie ging bedrückt umher; sie antwortete bedrückt; jmd. schüttet sein bedrücktes Herz aus;

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Zitationshilfe
„bedrücken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bedrücken>, abgerufen am 14.08.2020.

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