Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

befördern, Vb.

befọ̈rdern /Vb./
1. etw., jmdn. an einen Ort schaffen, etw., jmdn. transportieren: das Gepäck, Waren mit der Bahn, Post (kostenlos) b.; der Brief wurde durch einen Boten befördert; Steine in Waggons, Holz zu Tal b.; wegen des Zugausfalls wurden die Reisenden in Bussen befördert /bildl./ umg. etw. ans Tageslicht b.; jmdn. ins Gefängnis, zur Tür hinaus, an die Luft b.; Ter Haigasun hatte ihn binnen wenigen Sekunden mit einem prächtigen Fußtritt ins Freie befördert Werfel Musa Dagh 612; /übertr./ salopp jmdn. vom Leben zum Tod, verhüll. ins Jenseits b. (jmdn. töten)
2. jmdn. in eine höhere Dienststelle aufrücken lassen: jmdn. zum General, Chefarzt, Direktor b.; nachdem er befördert worden war, erhielt er ein höheres Gehalt;

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Zitationshilfe
„befördern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/befördern>, abgerufen am 28.09.2020.

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