Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

befallen

befạllen(er befällt,) befiel, hat befallen
etw. befällt jmdn., etw. etw. ergreift, überkommt jmdn., etw.: eine Krankheit, hohes Fieber, e. Schwäche, Ohnmacht befällt jmdn.; e. Epidemie, Panik hat viele tausend Menschen b.; jmdn. befällt Hunger, Durst; unter Grübeln befiel sie der Schlaf; jmdn. befällt Angst, Heimweh, ein Gefühl der Unruhe, Beklommenheit, Trauer, Furcht; jmdn. hat plötzliche Reue, Scham, Verlegenheit, e. fixe Idee, anhaltendes Lachen b.; ihn befällt das Verlangen, mitzumachen, völlig auszuspannen; /häufig in der Form/ von etw. b. sein: von Ausschlag, von Anwandlungen der Mutlosigkeit, Eifersucht, des Größenwahns b. sein; das Haus ist vom Schwamm, die Pflanzen sind von Ungeziefer b. (betroffen)

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Zitationshilfe
„befallen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/befallen>, abgerufen am 24.09.2020.

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