Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

befestigen, Vb.

befẹstigen /Vb./
1. etw. an etw. festmachen, mit etw. fest verbinden: etw. (provisorisch) mit Stecknadeln, Reißzwecken b.; das Gepäck am Gepäckhalter mit einem Riemen b.; d. Seil, Boot an einem Baumstumpf b.; ein Schild an der Tür, die Brotmaschine am Tisch b.; der Zahnersatz ist an den gesunden Zähnen befestigt; den Faden am Ende b. (vernähen; festknoten) /übertr./ die Überlieferung hat sich im Bewußtsein der Menschen befestigt (verankert)
2. etw. fest, dauerhaft machen: einen Waldweg mit Holzbohlen b.; das Ufer b.; eine befestigte Fahrbahn /übertr./ etw., jmdn. stärken: d. Vertrauen, Ansehen, Autorität b.; eine kleine Meinungsverschiedenheit befestigte ihre Freundschaft; jmdn. in seiner Ansicht, Hoffnung, seinem Vorhaben b.; das befestigte Regime;
3. etw. zur militärischen Verteidigung vorbereiten: e. Stadt, Brücke, Insel b.; die Grenzen des Landes sind befestigt;

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Zitationshilfe
„befestigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/befestigen>, abgerufen am 21.09.2020.

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