Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

befriedigen, Vb.

befri̱e̱digen /Vb./
jmdn., etw. zufriedenstellen: jmd. ist leicht, schnell, schwer zu b.; jmdn. in seinen Bedürfnissen, Ansprüchen b.; ein Land in seinen Forderungen b.; einen Gläubiger b.; jmds. Wünsche, Triebe, Leidenschaften b.; d. Neugier, Eitelkeit, Rachedurst b. (stillen) diese eintönige Arbeit befriedigt mich nicht; seine Leistung befriedigte nicht; /oft im Part. Präs./ e. befriedigende Antwort, Auskunft, Nachricht; eine allseitig befriedigende Lösung des Problems; das Ergebnis der Untersuchungen war befriedigend; /als Zensur/ sein Aufsatz wurde mit befriedigend bewertet; /oft im Part. Prät./ sich befriedigt über etwas äußern; befriedigt lächeln; jmd. ist voll, ganz, sichtlich befriedigt; über die Arbeit, über den Verlauf der Aussprache befriedigt sein

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Zitationshilfe
„befriedigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/befriedigen>, abgerufen am 28.09.2020.

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