Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

begründen

begrụ̈nden, begründete, hat begründet
/vgl. begründet /
1. etw. gründen, neu schaffen: einen demokratischen Staat b.; e. Zeitschrift, Verein, Geschäft b.; eine Familie, seinen eigenen Hausstand, seine Existenz b.; den Grund zu etw. legen: jmds. Ruf, Ruhm, Glück b.;
2. etw. auf etw. aufbauen: etw. auf eine Tatsache b.; auf dieses Ergebnis begründete er seine Theorie; das Dasein rein auf die Erde zu begründen Guardini Ende 119; /meist im Part. Prät./ eine auf Quellenstudium, auf Wahrheit (fest) begründete Wissenschaft; technisch begründete Arbeitsnormen; eine historisch begründete Tatsache
3. Gründe für etw. angeben, etw. mit Gründen belegen: seinen Antrag, d. Forderung, Anklage, Vorschlag, Gesetzesvorlage (eingehend) b.; seine Meinung, Behauptung, seinen Entschluß, Einwand, Verdacht (nicht) b. können; womit begründet er sein Ausbleiben?; wie will er das b.?; das ist, liegt in der Natur begründet;

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Zitationshilfe
„begründen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/begründen>, abgerufen am 25.09.2021.

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