Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beibehalten

beibehalten(er behält bei,) behielt bei, hat beibehalten
etw. b. (bewußt) an etw. festhalten, (absichtlich) bei etw. bleiben: e. Gewohnheit, Sitte b.; seine alte Lebensweise b.; die bisherigen Bestimmungen, Methoden b.; ein überholtes, veraltetes Produktionsverfahren, die bewährte Organisationsform b.; wir werden diese Maßnahmen so lange b., bis …; ich werde meine ablehnende Haltung b. müssen; diese Art zu sprechen behielt er bei; einen Wortlaut b.; eine Bezeichnung für etw. b.; der Grundgedanke des Buches ist auch in den späteren Auflagen b.; eine Unterscheidung b.; soll diese Strafe in dem neuen Gesetz b. werden?; eine lange, von offizieller Seite beibehaltene Erklärung; den politischen Kurs b.; Allan sorgte dafür, daß sie [die große Maschine] das Tempo beibehielt Kellerm. Tunnel 95; veralt. jmdn. b. jmdn. behalten: der Prinzipal tat sich viel darauf zugute, daß er ihn [den kranken Arbeiter] beibehielt G. Hauptm. Sonnenaufgang II

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Zitationshilfe
„beibehalten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beibehalten>, abgerufen am 28.09.2020.

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