Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beiläufig, Adj.

beiläufig /Adj./
1. nebenbei gesagt, wie zufällig wirkend: etw. aus b. Bemerkungen entnehmen; an jmdn. ein paar b. Fragen stellen; Manchmal gelingt es mir, meiner Stimme am Telefon jenen beiläufigen (gleichgültigen) Klang zu geben, der den Kredit stärkt Böll Wort 61; eine beiläufige (nebensächliche) Episode Seghers 6,9 (Die Toten) ; /meist Adv./ nebenbei, wie zufällig: etw. b. erwähnen, mitteilen; das Wichtigste nur b. erzählen; b. ein paar Worte hinwerfen; b. gesagt, er ist nicht dumm; jmdn. b. fragen; jmdm. b. antworten; etw. b. wahrnehmen, erfahren; Friedrich [hatte sich] vom Rande des Decks aus beiläufig umgewandt G. Hauptm. 2,93
2. österr. ungefähr: b. in einer Stunde muß er kommen; Er hat beiläufig Claudios Alter Hofmannsth. Tor u. Tod 138; Sie bitte nur, daß er ihr eine beiläufige Zeit nenne, wann sie Hochzeit machen wollten Rosegger 2,34

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Zitationshilfe
„beiläufig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beiläufig>, abgerufen am 24.09.2020.

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