Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beinah, beinahe, Adv.

beina̱h(e), /in betonter Satzstellung/ be̱i̱nah(e) /Adv./
fast: b. jeder besitzt einen Fotoapparat; b. das ganze Haus war abgebrannt; er sprach b. keinen Satz zu Ende; die Reise dauerte b. einen Monat; es war b. 12 Uhr; er wäre b. gestolpert; b. wäre er umgefallen; er hätte b. seinen Schirm vergessen; er hätte sich b. mit dem Messer verletzt; umg. vor Angst b. sterben; der Autobus streifte beim Überholen b. die Straßenbahn; als er es b. geschafft hatte, verließen ihn die Kräfte; umg. ich möchte b. sagen (vorsichtig behaupten), er ist der bedeutendste Theaterkritiker das klingt b. wie ein Märchen; sie ist b. so groß wie er; die Küste ist b. mit bloßem Auge sichtbar; eine b. mannshohe Hecke; der Stoff ist b. schwarz; der Graben ist b. 5 Meter tief; der Weg dorthin ist b. ohne Schatten

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Zitationshilfe
„beinah“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beinah>, abgerufen am 22.09.2020.

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