Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bekehren, Vb.

beke̱hren /Vb./
jmdn. zu einer Sinnesänderung veranlassen
a) jmdn. für eine bestimmte Ansicht, bestimmte Lebensauffassung gewinnen: jmdn. zu einer anderen Meinung b.; sie bekehrten ihn zu einem soliden Lebenswandel; Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren, / Die Menschen zu bessern und zu bekehren Goethe Faust I 373; er ist bekehrt (hat sich von seiner früheren Ansicht losgesagt) sich b.: er hatte sich inzwischen zur Vernunft, zu meiner Auffassung bekehrt;
b) Rel. jmdn. für einen Glauben gewinnen: jmdn. zum Christentum b.; Andersgläubige, die Heiden b.; sich b.: weil einer der Juden … sich in plötzlicher wunderbarer Erleuchtung zu Christus bekehrt habe Le Fort Papst 10

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Zitationshilfe
„bekehren“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bekehren>, abgerufen am 24.09.2020.

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