Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beklagen, Vb.

bekla̱gen /Vb.,
vgl. Beklagte /
1. geh. um jmdn. klagen, jmdn. betrauern: einen Toten, den Verlust eines Freundes b.; Menschenleben waren nicht zu b.; bei dem Autounfall waren mehrere Verletzte zu b.; über etw. klagen, etw. schmerzlich bedauern: sein Schicksal, ein Unglück b.; Herr von Bühl zu Bühl beklagte bitter diese Überstürzung Th. Mann 7,335 (Königl. Hoheit)
2. sich b. sich über jmdn., etw. beschweren: sich über den andern, über den Mitschüler, die Störung b.; sich über sein Schicksal b.; er hat keine Veranlassung sich zu b.;
3. Jur. verklagen /meist im Part. Prät./ die beklagte Person, Partei; es ist anzunehmen, daß die beklagte Firma gegen das Urteil Einspruch erhebt

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Zitationshilfe
„beklagen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beklagen>, abgerufen am 22.09.2020.

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