Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bekleiden

bekle̱i̱den, bekleidete, hat bekleidet
1. /meist in der Form bekleidet sein / umg. leicht bekleidet sein wenig Kleidungsstücke anhaben: er war bei der Hitze leicht, nur mit Hemd und Hose, nur notdürftig bekleidet; papierdt. mit etw. bekleidet sein etw. anhaben: der Vermißte war mit einem blauen Mantel bekleidet; sich b. sich anziehen: er hatte sich notdürftig mit einer dünnen Jacke bekleidet;
2. geh. jmdn. mit etw. b. jmdn. mit etw. versehen: jmdn. mit Macht, Würde b.; Herzog Albrecht kann die angestammte Majestät so wenig ablegen, als Euch damit bekleiden Hebbel Agnes Bernauer V 2 etw. mit etw. b. etw. mit etw. bedecken: die Wände [waren] mit sauberen Bastmatten bekleidet G. Hauptm. 2,171; ein mit einem Überzug bekleidetes Sofa; Es gelang ihm im Laufe der Jahre … die Tischlampen mit rötlichen Schirmen zu bekleiden J. Roth Radetzkymarsch 81
3. geh. ein Amt b. ein Amt innehaben: ein Staatsamt, eine angesehene Stelle, einen neuen, einflußreichen Posten b.; seit langem bekleidet er einen hohen Rang;

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Zitationshilfe
„bekleiden“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bekleiden>, abgerufen am 12.08.2020.

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