Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bekunden

bekụnden, bekundete, hat bekundet
1. geh. etw. deutlich machen, zeigen: sein Mitleid, seine Sympathie b.; jmdm. seine Teilnahme b. (bezeigen) er bekundete sein Einverständnis durch eifriges Nicken; sie bekundeten laut ihren Beifall; er nahm alsbald Gelegenheit … ihm [dem Gast] sein Wohlwollen auf die ausdrucksvollste Art zu bekunden Th. Mann 7,305 (Königl. Hoheit) ; Abscheu gegen jmdn. b.; Freude, Interesse b.; das Buch bekundet deutlich seine Vertrautheit mit der Materie; seine Stimme bekundete Verachtung; papierdt. sich b.: jmds. Einstellung bekundet sich in seinem Sprechen und Handeln; wie aufrichtig diese Verehrung war, bekundete sich an diesem Abend
2. Jur. etw. bezeugen: etw. durch eine Aussage, unter Eid b.; die Zeugen bekundeten, daß der Angeklagte am Tatort gesehen worden war;

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Zitationshilfe
„bekunden“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bekunden>, abgerufen am 12.08.2020.

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