Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

belächeln, Vb.

belạ̈cheln /Vb./
über etw., jmdn. erheitert lächeln: etw. heimlich, still, hochmütig, von oben herab, mitleidig, wohlwollend, zweifelnd b.; kleine Späße b.; Die Männer belächelten den Witz … doch hüteten sie sich, ihre Freude laut werden zu lassen Hauff 3,235 (Lichtenstein) ; etw. lächelnd verspotten: eine naive Antwort, seinen ehemaligen Geschmack, im Alter die Torheiten der Jugend b.; jmds. Einfalt, Übertreibungen, einseitigen Standpunkt, unbegründete Vermutungen, merkwürdiges Äußeres, unbeholfenes Benehmen b.; und wenn Vorübergehende den ungeschickten Mann belächelten, so fühlte sie sich mitverlacht Carossa Gion 180

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Zitationshilfe
„belächeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/belächeln>, abgerufen am 22.09.2020.

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