Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beleihen

bele̱i̱hen, belieh, hat beliehen
1. etw. b. etw. als Pfand behalten und dafür Geld auszahlen: Gegenstände, Grundstücke, Wertpapiere, Wechsel b.; d. Pelzmantel, Schmuck wurde in der Pfandleihe mit 1000 Mark beliehen; Das Vieh wurde beliehen oder verpfändet, – welchen Ausdruck man nun wählen will Th. Mann 5,494 (Joseph)
2. jmdn. mit etw. b. jmdn. mit etw. belehnen: hist. jmdn. mit Land, Besitzungen, Gütern b.; /übertr./ Oberleutnant Lößberg wird mit der Führerstelle der dritten Kompanie beliehen Renn Krieg 338

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Zitationshilfe
„beleihen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beleihen>, abgerufen am 24.09.2020.

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